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Wie kann die UN-Agenda 2030 mit ihren 17 Nachhaltigkeitszielen vor Ort umgesetzt werden? Vier Filme – Vier Themen
04 Nov
04. Nov. 2021 14. Nov. 2021
Film | Online

Wie kann die UN-Agenda 2030 mit ihren 17 Nachhaltigkeitszielen vor Ort umgesetzt werden? Vier Filme – Vier Themen

Transforming our World – so betiteln die Vereinten Nationen die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung, die im Jahr 2015 verabschiedet wurde. Den Kern dieser globalen Vision bilden die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung. Vor diesem Hintergrund veranstaltete die Leibniz Universität Hannover, Fachgebiet Didaktik der Geographie, vier virtuelle Zukunftsdiskurse mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik, Praxis und Zivilgesellschaft.

Aus jeder der vier Podiumsdiskussionen entstand ein Filmzusammenschnitt, mit Anregungen zum Handeln – hin zu einer großen Transformation.

1.) Communities for Future: Wie können Kommunen mit Partizipation von Bürger*innen die UN-Nachhaltigkeitsziele umsetzen?

Den Kommunen kommt weltweit bei der Umsetzung der Agenda 2030 eine zentrale Rolle zu, da zwei Drittel der Nachhaltigkeitsziele auf kommunaler Ebene umzusetzen sind. Wichtig ist dabei, alle Akteure inklusive von Bürger*innen – unter Berücksichtigung von Kindern und Jugendlichen – zu beteiligen. Zu Möglichkeiten der Ausgestaltung der Partizipation sowie der Umsetzung von nachhaltigen Maßnahmen diskutierten in der ersten Podiumsdiskussion der Veranstaltungsreihe „Zukunftsdiskurse zur Umsetzung der UN-Agenda 2030“ verschiedene Vertreter*innen aus der Wissenschaft, Politik und Gesellschaft.

Der Link zum Zukunftsdiskurs:

https://www.youtube.com/watch?v=j4ZsY4fQyCo

Länge 38:26 Minuten

2.) Education for Future: Welche Bildung brauchen wir für einen gesellschaftlichen Wandel und zur Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele?

Die Bedeutung der Bildung für die Umsetzung der Agenda 2030 kommt unter anderem im Nationalen Aktionsplan zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) von 2017 zum Ausdruck, der BNE in allen Bildungsbereichen verankern möchte – von der frühkindlichen Bildung über Schule, Berufliche Bildung, Hochschule bis hin zu informellem bzw. außerschulischem Lernen –, aber auch in Kommunen. Partizipative Gestaltungs- und Entscheidungsräume sollen stärker genutzt und weiterentwickelt werden, um einen gesellschaftlichen Wandel zu initiieren. Zu Möglichkeiten der Umsetzung sowie der Ausgestaltung diskutierten in der zweiten Podiumsdiskussion der Veranstaltungsreihe „Zukunftsdiskurse zur Umsetzung der UN-Agenda 2030“ verschiedene Vertreter*innen aus Wissenschaft und Bildungsinitiativen mit Bezug zur schulischen Praxis.

Der Link zum Zukunftsdiskurs:

https://www.youtube.com/watch?v=Qyv7FKka5Kw

Länge 52:12Minuten

3.) Economics for Future: Welche Ansätze bringen den Wandel zu einer nachhaltigen Entwicklung voran?

Ein wichtiger Aspekt für die Umsetzung der Agenda 2030 ist die Wirtschaft. Die grundlegende Umweltproblematik im Anthropozän beruht auf einer nicht zukunftsfähigen Produktion. Das „immer schneller, höher, weiter“ der Wirtschaft ist dauerhaft nicht haltbar, wenn wir die Ressourcengrenzen unseres Planeten beachten. Daher ist ein Umdenken in der Wirtschaft nötig, weg vom Wachstumsparadigma hin zu alternativen Konzepten. Hier können Ansätze der Postwachstumsökonomie oder der Gemeinwohlökonomie als Vorbilder dienen. Auch Unternehmen sind mit konkreten Schritten einer nachhaltigen Produktion gefordert. Zu Möglichkeiten der Umsetzung sowie der Ausgestaltung diskutierten in der dritten Podiumsdiskussion der Veranstaltungsreihe „Zukunftsdiskurse zur Umsetzung der UN-Agenda 2030“ verschiedene Vertreter*innen aus Wissenschaft und Wirtschaft.

Der Link zum Zukunftsdiskurs:

https://www.youtube.com/watch?v=WqHOMon_FtQ

Läge: 47:45 Minuten

4.) Consumers for Future: Wann tun Konsumierende, was sie wissen und was sie für richtig halten?

Durch alltägliche Konsumentscheidungen wirken alle mit, ob und inwieweit die Transformation unserer Welt gelingen kann. Grundsätzlich ist dabei immer wieder festzustellen, dass Menschen nicht nach ihrem Wissen und ihren Einstellungen in Bezug auf Nachhaltigkeit handeln. Der grundlegende Wandel beginnt beim Individuum, das sich jedoch nicht losgelöst von den kulturellen und politischen Rahmenbedingungen, in denen es sozialisiert wird, entwickelt. Darüber, warum Menschen nicht nachhaltig handeln und wie Rahmenbedingungen geschaffen werden können, damit wir zu bewussten Konsumierenden werden, diskutierten in der vierten und letzten Podiumsdiskussion der Veranstaltungsreihe „Zukunftsdiskurse zur Umsetzung der UN-Agenda 2030“ verschiedene Vertreter*innen aus Wissenschaft, Initiativen und Gesellschaft.

Link zum Zukunftsdiskurs:

https://www.youtube.com/watch?v=K2rENdxgG0w

Länge: 59:06 Minuten


Mehr Informationen zu den vier Zukunftsdiskursen finden Sie hier:

www.idn.uni-hannover.de/zukunftsdiskurse

Veranstalter

Institut für Didaktik der Naturwissenschaften - Didaktik der Geographie

Termin

04. Nov. 2021 14. Nov. 2021

Weblink

© Lydia Heilen